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Murphys Gesetz

  • Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen.
  • Das, was Du suchst, findest Du immer an dem Platz, an dem Du zuletzt nachschaust.
  • Egal, wie lange und mühselig man versucht, einen Gegenstand zu kaufen, wird er, nachdem man ihn endlich gekauft hat, irgendwo billiger verkauft werden.
  • Die andere Schlange kommt stets schneller voran.
  • Um ein Darlehen zu bekommen, muß man erst beweisen, daß man keines braucht.
  • Alles, was Du in Ordnung zu bringen versuchst, wird länger dauern und Dich mehr kosten, als Du dachtest.
  • Wenn man lange genug an einem Ding herumpfuscht, wird es brechen.
  • Wenn es klemmt - wende Gewalt an. Wenn es kaputt geht, hätte es sowieso erneuert werden müssen.
  • Maschinen, die versagt haben, funktionieren einwandfrei, wenn der Kundendienst ankommt.
  • Konstruiere ein System, das selbst ein Irrer anwenden kann, und so wird es auch nur ein Irrer anwenden wollen.
  • Jeder hat ein System, reich zu werden, das nicht funktioniert.
  • In einer Hierarchie versucht jeder Untergebene seine Stufe der Unfähigkeit zu erreichen.
  • Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es noch einmal zu machen.
  • Sind Sie im Zweifel, murmeln Sie. Sind Sie in Schwierigkeiten, delegieren Sie.
  • Alles Gute im Leben ist entweder ungesetzlich, unmoralisch, oder es macht dick.
  • Murphys goldene Regel: Wer zahlt, schafft an.
  • Die Natur ergreift immer die Partei des versteckten Fehlers.
  • Eine Smith&Wesson übertrumpft vier Asse.
  • Hast Du Zweifel, laß es überzeugend klingen.
  • Diskutiere nie mit einem Irren - die Leute könnten den Unterschied nicht feststellen.
  • Freunde kommen und gehen, aber Feinde sammeln sich an.
  • Schönheit ist nur oberflächlich, aber Häßlichkeit geht durch und durch.
  • Um etwas sauberzumachen, muß etwas anderes dreckig werden. (Aber Du kannst alles dreckig machen, ohne etwas sauber zu bekommen.)
  • Jedes technische Problem kann mit genügend Zeit und Geld gelöst werden. (Du bekommst nie genug Zeit und Geld.)
  • Wenn Baumeister Gebäude bauten, so wie Programmierer Programme machen, dann würde der erste Specht, der vorbeikommt, die Zivilisation zerstören.
  • Ein Computerprogramm tut, was Du schreibst, nicht was Du willst.
  • Irren ist menschlich - um die Lage wirklich ekelhaft zu machen, benötigt man schon einen Computer.
  • Murphys Gesetz wurde nicht von Murphy selbst formuliert, sondern von einem Mann gleichen Namens.

Murphologie

Murphys Gesetz:
Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen.

Folgerungen:
  • Nichts ist so leicht, wie es aussieht.
  • Alles dauert länger, als man glaubt.
  • Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass Dinge schiefgehen, so wird das schiefgehen, das den grössten Schaden anrichtet.
  • Wenn man feststellt, dass es vier Möglichkeiten gibt, die einen Vorgang schiefgehen lassen können, und man diese ausschaltet, wird sich bestimmt noch eine fünfte finden lassen.
  • Dinge sich selbst zu überlassen, führt vom Regen in die Traufe.
  • Immer, wenn man etwas ernsthaft machen möchte, kommt etwas anderes dazwischen.
  • Jede Lösung bringt neue Probleme.
  • Es ist unmöglich, etwas ganz sicher zu machen, denn Dummköpfe sind zu erfinderisch.
  • Die Natur ergreift immer die Partei des versteckten Fehlers.
  • Mutter Natur ist ein böses Weib.

Murphys Philosophie:
Lächle......... denn morgen wird es noch schlimmer.

Murphys Feststellung:
Der Gegenstand wird im direkten Verhaeltnis zu seinem Wert beschaedigt sein.

Vervielfältigung von Murphys Gesetz:
Alles geht auf einmal schief.

Hills Kommentare zu Murphys Gesetz:

  • Wenn wir viel zu verlieren haben, wenn die Dinge schiefgehen, lasse jegliche Sorgfalt walten.
  • Wenn wir nichts durch die Veränderung zu verlieren haben, mach dir keine Sorgen.
  • Wenn wir durch die Veränderung profitieren, mach dir keine Sorgen.
  • Wenn es egal ist, ist es egal.

Zymurgys siebenter Einwand zu Murphys Gesetz:
Ein Unglück kommt selten allein.

Bolings Forderung:
Wenn es dir gut geht, mach dir keine Sorgen. Es wird vorbeigehen.

Iles' Gesetz:
Es gibt immer noch einen einfacheren Weg.

Folgerungen:
  • Wenn man immer gleich den einfacheren Weg sucht, besonders für längere Zeiträume, so wird man ihn nicht finden.

Chisholms zweites Gesetz:
Wenn alles zu gut geht, wird irgendetwas schiefgehen.

Folgerungen:
  • Wenn etwas nicht mehr schlimmer werden kann, so wird es noch schlimmer.
  • Immer, wenn man glaubt, es geht besser, so hat man etwas uebersehen.
Chisholms drittes Gesetz:
Vorschläge, vom Vorschlagenden vorgebracht, werden von anderen anders beurteilt.

Folgerungen:
  • Wenn man so genau erklärt, dass es nicht missverstanden werden kann, so wird es irgend jemand doch tun.
  • Wenn man etwas tut, von dem man glaubt, dass es jedermanns Zustimmung findet, so wird einer dabei sein, dem es nicht gefällt.
  • Vorgänge, ausgedacht den Vorsatz auszuführen, funktionieren nicht.
Scotts erstes Gesetz:
Ganz egal, was schiefgeht, es wird wahrscheinlich richtig aussehen.

Scotts zweites Gesetz:
Wenn ein Fehler entdeckt und korrigiert wurde, so wird sich herausstellen, dass er vorher schon hätte korrigiert werden müssen. Nachdem die Korrektur falsch war, wird es unmöglich sein, die Anfangsmenge wieder auszugleichen.

Finagles erstes Gesetz:
Wenn ein Experiment funktioniert, ist vorher etwas schiefgegangen.

Finagles zweites Gesetz:
Ganz gleich, was das voraussichtliche Resultat ist, es wird immer jemanden geben, der erpicht darauf sein wird, es falsch auszulegen, nachzumachen oder zu glauben, dass es in seiner eigenen Lieblingstheorie vorkommt.

Finagles drittes Gesetz:
In jeder Datensammlung ist die Rechnung, die offensichtlich richtig ist, trotz aller Kontrollen falsch.

Folgerungen:
  • Denjenigen, den man um Hilfe bittet, wird den Fehler nicht finden.
  • Derjenige, der mit unerbetenen Ratschlägen dazukommt, wird ihn sofort entdecken.
Finagles viertes Gesetz:
Wenn man einmal "Mist gebaut" hat, wird alles nur noch schlimmer, wenn man versucht, es wieder in Ordnung zu bringen.

Finagles Regeln:
  • Studiere einen Gegenstand genau, damit Klarheit herrscht, wenn man beginnt.
  • Mache immer Aufzeichnungen - sie zeigen, dass man gearbeitet hat.
  • Zeichne zuerst Linien, dann entwirf deinen Vortrag.
  • Im Zweifelsfalle lasse es überzeugend klingen.
  • Experimente sollten reproduzierbar sein - und sollten alle auf dieselbe Art und Weise misslingen.
  • Glaube nicht an Wunder, verlasse dich auf sie.

Wingos Grundsatz:
Alle Gesetze von Finagle können übergangen werden, wenn man lernt, zu arbeiten ohne zu denken.

Gumpersons Gesetz:
Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch.

Issawis Gesetze über den Fortschritt:
  • Der Kurs des Fortschritts: Die meisten Dinge werden ständig schlimmer.
  • Der Weg des Fortschritts: Die Abkürzung ist die längste Entfernung zwischen zwei Punkten.
  • Spitzfindigkeiten des Fortschritts: Direkte Aktion produziert direkte Reaktion.
  • Schrittmacher des Fortschritts: Die Gesellschaft ist wie ein Maultier, kein Auto; wenn es zu hart angefasst wird, schlägt es aus und wirft seinen Reiter ab.

Sodds erstes Gesetz:
Wenn eine Person eine Aufgabe übernimmt, so wird ihm oder ihr die Lösung dieser Aufgane vereitelt durch die unbewusste Einmischung von anderer Seite (lebendig oder tot). Trotzdem werden einige Aufgabe erledigt, wenn die einmischende Seite selbst eine Aufgabe übernimmt - und dabei natürlich auch gestört wird.

Sodds zweites Gesetz:
Früher oder später wird sich das Schlimmste ereignen.

Folgerung:
Jedes System muss so geplant werden, dass es der schlimmsten Form der Umstände widerstehen kann.

Simons Gesetz:
Alles, was zusammengesetzt wurde, fällt früher oder später auseinander.

Rudins Gesetz:
In Krisen, die die Menschen zwingen, zwischen verschiedenen Methoden zu wählen, werden die meisten die schlechteste wählen.

Ginsbergs Theorien:
  • Du kannst nicht gewinnen.
  • Du kannst nicht aufhören.
  • Du kannst auch nicht auf das Spiel verzichten.

Freemans Kommentar zu Ginsbergs Theorien:
Jede bedeutende Philosophie, die versucht, das Leben scheinbar sinnvoll zu machen, basiert auf der Verneinung von Ginsbergs Theorien. Nämlich:

  • Kapitalismus basiert auf der Annahme, dass du gewinnen kannst.
  • Sozialismus basiert auf der Annahme, dass du auch aufhören kannst.
  • Mythos basiert auf der Annahme, dass du auf das Spiel verzichten kannst.

Ehrmanns Kommentar:
Die Dinge gehen erst schlechter, bevor sie besser werden. Wer sagt, dass die Dinge besser werden?

Everitts zweites Gesetz der Thermodynamik:
Die Verwirrung in der Gesellschaft wird immer grösser. Nur, wenn jemand oder etwas ungewöhnlich hart arbeitet, kann diese Verwirrung auf einem bestimmten Gebiet verringert werden. Dennoch wird diese Anstrengung die Verwirrung der Gesellschaft noch weit vergrössern.

Commoners zweites Gesetz der Ökologie:
Nichts geht wirklich vorüber.

Pudders Gesetz:
Alles, was gut beginnt, endet schlecht. Alles, was schlecht beginnt, endet furchtbar.

Sturgeons Gesetz:
90% von allem ist unfertig.

Das unaussprechliche Gesetz:
Sobald man etwas erwähnt...
...wenn es gut ist, geht es vorüber.
...wenn es schlecht ist, passiert es.

Nicht entsprechende Gesetze der Erwartungen:
Negative Erwartungen ergeben negative Ergebnisse.
Positive Erwartungen ergeben negative Ergebnisse.

O'Tooles Kommentar:
Murphy war Optimist.

Goldbergs Kommentar:
O'Toole war Optimist.

Naglers Hinweis auf den Ursprung von Murphys Gesetz:
Murphys Gesetz wurde nicht von Murphy selbst formuliert, sondern von einem Mann gleichen Namens.

Kohns Ableitung zu Murphys Gesetz:
Ein doppelter Irrtum ist nur der Anfang.

McDonalds Ableitung zu Murphys Gesetz:
Die richtige Verfahrensweise wird immer erst durch die nachfolgenden Ereignisse bestimmt.

Murphys Gesetz für Behörden:
Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es in dreifacher Ausführung schief.

Nachtrag zu Murphys Gesetz:
Die exakte mathematische Formel für Murphys Gesetz lautet: 1+1=2, wobei "=" ein Symbol mit der Bedeutung "selten, wenn überhaupt" ist.

Murphys Unsicherheits-Faktor:
Dass etwas schiefgegangen ist, weiß man immer nur, wenn man gerade eine ungerade Zahl von Fehlern gemacht hat.

Maahssches Gesetz:
Die Dinge funktionieren nur deshalb, damit sie auch schiefgehen können.

Tussmans Gesetz:
Nichts ist so unvermeidlich wie ein Fehler, für den die Zeit reif ist.

Fahnenstocks Goldene Regel für Fehlschläge:
Wenn du auf Anhieb keinen Erfolg hast, vernichte alle Hinweise darauf, dass du es jemals versucht hast.

Zymurgys Gesetz:
Wenn man eine Dose mit Würmern erst einmal aufgemacht hat, braucht man eine viel grössere Büchse, wenn man sie wieder reinkriegen will.

Kaisers Kommentar zu Zymurgys Gesetz:
Wenn man nicht angeln gehen will, soll man auch keine Dose mit Würmern aufmachen.

Murphys mathematisches Axiom:
Wenn Eins besonders gross ist, ist es beinahe so gross wie ein bisschen Zwei.

Gualtieris Trägheitsgesetz:
Wo ein Wille ist, gibt's auch ein "geht nicht".

Dudes Gesetz über Alternativen:
Von zwei möglichen Ereignissen wird nur das nicht gewünschte tatsächlich eintreten.

Hanes Gesetz:
Eine Grenze dafür, wie schlimm es noch werden kann, ist nicht vorhanden.

Perrussels Gesetz:
Nichts ist so einfach, dass man's nicht falsch machen könnte.

Mae Wests Erkenntnis:
Irren ist menschlich, und das Gefühl dabei göttlich.

Thines Gesetz:
Leute, findet die Natur gräßlich!

Borkowskis Gesetz:
Man kann sich gegen den Zufall nicht schützen.

Lacklands Gesetze:
  • Nie der Erste sein.
  • Nie der Letzte sein.
  • Sich niemals freiwillig melden.

Das Parouzzi-Prinzip:
Nach einem schlechtem Start vermehren sich die Probleme sich sofort im Quadrat.

Der Chi-Faktor:
Quantität = 1/Qualität oder: Quantität ist der Qualität umgekehrt proportional.

Kens Gesetz:
Jedes fliegende Objekt strebt ins nächstgelegene Auge.

Schopenhauers Entropie-Gesetz:
Wenn man einen Teelöffel Wein in ein Fass Jauche gießt, ist das Resultat Jauche. Wenn man einen Löffel Jauche in ein Fass Wein gießt, ist das Resultat ebenfalls Jauche.

Allens Gesetz:
Bei fast allen Dingen kommt man leicht rein und nur schwer wieder raus.

Frothinghams viertes Gesetz:
Dringlichkeit ist der Wichtigkeit umgekehrt proportional.

Youngs Gesetz der Telekinese:
Alle unbeseelten Gegenstaende können sich gerade so weit bewegen, dass sie einem im Weg sind.

Das Rockefeller-Prinzip:
Tu nie etwas, wobei du nicht tot erwischt werden willst.

Schnatterleys Zusammenfassung der Ableitungen:
Wenn etwas nicht schiefgehen kann, wird es trotzdem schiefgehen.

Silvermanns Paradox:
Wenn Murphys Gesetz schiefgehen kann, wird es auch schiefgehen.

Das ausgeweitete Gesetz Murphys:
Wenn eine Kette von Ereignissen schiefgehen kann, wird das auch in der schlimmstmöglichen Reihenfolge geschehen.

Farndicks Ableitung der fünften Ableitung:
Kommt man vom Regen in die Traufe, so wird sich dieser Kreislauf bald wiederholen.

Gattusos Ausweitung von Murphys Gesetz:
Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch schlechter werden kann.

Lynchs Gesetz:
Wenn's hart wird, haut jeder ab.

Evans und Björns Gesetz:
Egal was schief geht: Immer ist da jemand, der das schon im Voraus wusste.

Benedicts Regel:
Die Natur ist immer auf der Seite des versteckten Fehlers.

Gesetz der Offenbarung:
Der versteckte Fehler bleibt nie unentdeckt.

Langsams Gesetze:
  • Alles ist relativ.
  • Nichts ist von Dauer.
  • Alles passiert irgendwann mal.

Hellrungs Gesetz:
Wenn du wartest, geht's vorbei.

Shalvelsons Erweiterung:
...oder ganz kaputt.

Grelbs Zusatz:
Wenn's schlimm gewesen ist, wird's nochmal passieren.

Grossmanns falsches Zitieren von H. L. Mencken:
Komplexe Probleme haben einfache, leichtverständliche, aber falsche Lösungen.

Ducharmes Regel:
Die günstigste Gelegenheit ergibt sich immer im schlechtest geeigneten Moment.

Fluggs Gesetz:
Wenn's notwendig wird, auf Holz zu klopfen, stellst du fest, dass die Welt aus Metall und Kunststoff besteht.

Imbes' Gesetz zu Erhaltung des Schmutzes:
Um etwas sauberzumachen, muss etwas anderes dreckig werden.

Freemanns Erweiterung:
...aber du kannst alles dreckig machen, ohne etwas sauber zu bekommen.

Erstes Postulat des Iso-Murphysmus:
Dinge, die nichts anderem gleichen, sind einander gleich.

Boobs Gesetz:
Das, was du suchst, findest du immer an dem Platz, an dem du zuletzt nachschaust.

Suchgesetz:
Der erste Platz, an dem du suchst, ist der letzte, an dem du erwarten würdest, es zu finden.

Maryanns Gesetz:
Du kannst immer das finden, was du nicht suchst.

Coit-Murphys Behauptung über die Macht negativen Denkens:
Es ist unmöglich für einen Optimisten, angenehm überrascht zu werden.

Fergusons Regel:
Die Krise ist da, wenn du nicht mehr sagen kannst: "Vergesst das Ganze".

Das nichtanwendbare Gesetz:
Du kannst nicht dein Auto waschen, damit es endlich regnet.

Das Kardinal-Rätsel:
Ein Optimist glaubt, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben; ein Pessimist fürchtet, dass das wahr ist.

Gesetze der Computer-Programmierung

  • Jedes fertige Programm, das läuft, ist veraltet.
  • Jedes Programm kostet mehr und dauert länger, wenn es nochmals abläuft.
  • Wenn ein Programm nützlich ist, muss es geändert werden.
  • Wenn ein Programm nutzlos ist, muss es dokumentiert werden.
  • Ein Programm wird solange expandieren, bis es den verfügbaren Speicher füllt.
  • Der Wert eines Programmes steht im umgekehrten Verhältnis zu dem Gewicht seiner Ausgabe.
  • Die Komplexität eines Programms wächst so lange, bis sie die Fähigkeit des Programmierers übertrifft, der es weiterführen muss.

Golombs Merksätze zur Verwendung mathematischer Modelle
  • Machen Sie sich keine Sorgen wegen der Erscheinungen im 33. Stadium einer ersten Modellrechnung. (Merksatz: Cum grano salis.)
  • Extrapolieren Sie nicht über den Bereich hinaus, für den das Modell gerade noch passt. (Merksatz: Spring nicht ins Nichtschwimmerbecken.)
  • Wenden Sie keine Modellrechnung an, solange Sie nicht die Vereinfachungen, auf denen sie beruht, geprüft und ihre
  • Anwendbarkeit festgestellt haben. (Merksatz: Unbedingt Gebrauchsanleitung beachten.)
  • Verwechseln Sie nie das Modell mit der Realität. (Merksatz: Versuch nicht, die Speisekarte zu essen.)
  • Verzerren Sie nicht die Realität, damit sie zu Ihrem Modell passt. (Merksatz: Wende nie die Prokrustesmethode an.)
  • Beschränken Sie sich nicht auf ein einziges Modell. Um verschiedene Aspekte eines Phänomens zu beleuchten, ist es oft
  • nützlich, verschiedene Modelle zu haben. (Merksatz: Polygamie muss legalisiert werden.)
  • Halten Sie niemals an einem überholten Modell fest. (Merksatz: Es hat keinen Sinn, toten Pferden die Peitsche zu geben.)
  • Verlieben Sie sich nicht in Ihre Modelle. (Merksatz: Pygmalion.)
  • Wenden Sie nicht die Begriffe des Gegenstands A auf den Gegenstand B an, wenn es beiden nichts nutzt. (Merksatz: Neuer Wein in alten Schläuchen.)
  • Unterliegen Sie nicht dem Irrglauben, Sie hätten den Dämon vernichtet, wenn Sie einen Begriff dafür haben. (Merksatz: Rumpelstilzchen.)

Murphys Goldene Kundenregeln

  • Es kommt einem Kunden nicht darauf an, wieviel etwas kostet, sondern, wieviel Rabatt er darauf bekommt.
  • Je mehr er auf diesem Wege einspart, desto mehr Spielraum für immer mehr und immer später geäußerte Sonderwünsche und Änderungen kann und wird er nutzen, wobei dieser Spielraum direkt vom Kaufpreis abhängt: Je höher der Kaufpreis, desto stärker die Wirkung des Preisnachlasses und desto größer der finanzielle Spielraum.

Beweis:
Kein Kunde will irgendetwas von dem, was schon fertig im Laden steht, in dieser Form wirklich haben. Bei Nachfrage weiß er nicht ganz, was ihm konkret missfällt, und noch weniger, was ihm stattdessen vorschwebt, wobei die Unentschlossenheit proportional zum Preis ansteigt und dann im Laufe der Zeit einer Reihe von Sonderwünschen Platz macht, die, sollte der Händler mit einem Rabatt 'nachgeholfen' haben, nicht mehr so schnell abreißen wird.

Verallgemeinerung:
Kein Kunde weiß, was er eigentlich will.

Umkehrschluss:
Jeder Kunde weiß, was er absolut nicht will.

Logische Folge der Entwicklung:
Der Kunde, der das wenigste dafür bezahlt hat, was er nach Hause trägt, hat die längste Beratungszeit in Anspruch genommen und den größten Arbeitsaufwand verursacht.

Murphys Gesetze - 10 Regeln für Chefs

  • Bemühen Sie sich, ungeheuer wichtig auszusehen.
  • Versuchen Sie, möglichst oft mit wichtigen Leuten gesehen zu werden.
  • Sprechen Sie mit Autorität; halten Sie sich jedoch nur an eindeutige und erwiesene Tatsachen.
  • Verwickeln Sie sich nicht in Auseinandersetzungen, falls aber doch, dann stellen Sie eine belanglose Frage und lehnen Sie sich mit einem zufriedenen Lächeln zurueck, während Ihr Gegner herauszufinden versucht, was los ist - dann wechseln Sie schnell das Thema.
  • Hören Sie gespannt zu, während andere ein Problem diskutieren. Mischen Sie sich mit einer banalen Behauptung ein, und beenden Sie das Thema.
  • Wenn ein Untergebener Ihnen eine präzise Frage stellt, dann sehen Sie ihn an, als ob er den Verstand verloren hätte. Wenn er dann die Augen niederschlägt, stellen Sie ihm die gleiche Frage, nur etwas abgeändert.
  • Verschaffen Sie sich einen ausgezeichneten Ruf, aber halten Sie sich im Hintergrund.
  • Machen Sie außerhalb des Büros energische Schritte - dies hält Untergebene und Vorgesetzte von Fragen ab.
  • Halten Sie die Bürotür immer geschlossen. Das wehrt Besucher ab und erweckt den Eindruck, als ob Sie immer eine wichtige Sitzung hätten.
  • Geben Sie alle Anweisungen nur mündlich. Schreiben Sie nie etwas auf, es könnte in die Dringlichkeits-Ablage kommen.

Murphy für Wirtschaftswissenschaftler

Heisenbergs Investitionsgrundregel:
Du magst wissen, wohin sich der Markt bewegt, aber es ist unwarscheinlich, dass Du weißt, wie er sich anschließend verändert.

Prices Gesetze:
  • Wenn es keiner will, bekommt es niemand.
  • Der Massenmensch muss mit Massenartikeln abgefertigt werden.
  • Alles ist ansteckend.

Helgas Regel:
Sag nein. Dann fängst Du mit dem Verhandeln an.

Horngreens Beobachtung:
Unter Wirtschaftlern ist die wirkliche Welt ein Ausnahmefall.

Glymes Erfolgsrezept:
Die Aufrichtigkeit ist das Geheimnis des Erfolgs. Einmal musst Du es so hindrehen können, als ob Du es wärst.

Shermans Pressekonferenzen-Prinzip:
Katastrophen werden vom Stellvertreter erklärt.

Koppers Peanuts-Pressekonferenzen-Prinzip:
Es gibt keinen einzelnen Schuldigen, der Vorstand als Ganzes ist schuld. Daraus folgt: Es kann keiner zurücktreten.

Buchwalds Beobachtung:
Wenn es der Wirtschaft besser geht, geht es mit allem anderen schlechter.

Finnegans Regel:
Je weiter die Zukunft entfernt ist, um so rosiger scheint sie.

Murphy für Maschinenbauer

Gesetzmäßigkeiten technischer Systeme laut DG/TZ:
  • Toleranzen summieren sich stets nach der ungünstigsten Seite.
  • Alle Konstanten sind variabel.
  • Wenn n-1 von n Schrauben gelöst sind, stellt es sich heraus, dass man das falsche Gerät geöffnet hat.
  • Maßeinheiten werden immer in den ungebräuchlichsten Dimensionen angegeben, z.B. Geschwindigkeiten in Angström pro Woche.
  • In allen Überlegungen ist diejenige Größe die häufigste Fehlerquelle, die vorher über jeden Zweifel erhaben war.
  • Gleiche Teile, unter gleichen Vorraussetzungen geprüft, verhalten sich im Einsatz unterschiedlich.
  • Die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Bauteils ist umgekehrt proportional zu seiner Zugänglichkeit.

IBM Pollyana Grundsatz:
Maschinen sollten arbeiten.
Menschen sollten denken.

Gesetz der selektiven Schwerkraft:
Ein Gegenstand fällt immer so, dass er den größten Schaden anrichtet.

Jennings Folgerung:
Die Wahrscheinlichkeit, dass das Brot auf die Butterseite fällt, steht im Verhältnis zum Preis des Teppichs.

Klippsteins Folgerung:
Das Beste ist es, es fallen zu lassen.

Liebertz Gesetz der Werkstatt:
Jedes Werkzeug, das herunterfällt, rollt in die hinterste Ecke der Werkstatt.

Folgerung:
Auf dem Weg in die Ecke wird es zuerst immer die Zehen treffen.

Lowerys Gesetz:
Wenn es klemmt - wende Gewalt an.
Wenn es kaputt geht, hätte es sowieso erneuert werden müssen.

Washleskys Gesetz:
Es ist immer leichter etwas auseinanderzunehmen, als es zusammenzubauen.

Murphy für Grafikprogramme

Grafikprogramme sind der geglückte Versuch, einem nichtsahnenden Menschen 500 Euro für das Versprechen abzuknöpfen, er könne mit rund 300 leicht zu merkenden Befehlen Bleistift, Lineal und Radiergummi ersetzen und hätte trotz des Programms noch Zeit, sich auf das zu konzentrieren, was er ursprünglich eigentlich zeichnen wollte. In die Kategorie der Grafikprogramme fallen für professionelle Arbeiten unbrauchbare Malprogramme, für künstlerische Arbeiten unbrauchbare Zeichenprogramme sowie für jeden klar denkenden Menschen unbrauchbare CAD-Programme. Malprogramme geben Farben auf dem Bildschirm richtig, auf dem Farbdrucker falsch und auf dem Schwarzweiß-Drucker gar nicht wieder. Zeichen- und CAD-Programme hingegen geben einfarbige Linien auf dem Bildschirm richtig und auf Farb- und Schwarzweiss-Druckern falsch wieder. Alle drei Programmarten geben jedoch auf jeden Fall das, was auf dem Bildschirm schwarz beziehungsweise weiss war, auf dem Ausgabegerät schwarz beziehungsweise schwarz wieder.

Die Rücknahme-Präzisierungen:
Die Undo-Funktion funktioniert nur, solange Du sie nicht brauchst. Im besten Fall nimmt sie die Aktion zurück, die Du als vorletztes durchgeführt hast. Die Auswirkungen Deiner letzten Aktion bleiben in diesem Fall erhalten.

Gesetze vom phantasievollen Bildschirmadapter:
  • Ellipsen werden als treppenförmige Eier dargestellt und ausgedruckt.
  • Treppenförmige Eier bleiben treppenförmige Eier.
  • Eine Linie beginnt immer ein Pixel daneben.
  • Kreise sind keine Kreise.
  • Ein 10-Punkt-Raster mit 32 Grad Neigung wird spätestens auf dem Drucker zu einem schmierigen Etwas.
  • Auch jedes andere Raster wird spätestens auf dem Drucker zu einem schmierigen Etwas.
  • Auch jedes Füllmuster wird spätestens auf dem Drucker zu einem schmierigen Etwas.
  • Eine als schmieriges Etwas angelegte Fläche wird spätestens auf dem Drucker ein geometrisch exaktes, sofort als Computergrafik erkenntliches, unbrauchbares Etwas.

Ausnahmen:
  • Sollen zwei Linien ein Pixel Abstand voneinander haben, dann werden sie sich überlappen.
  • Kreise sind dann (und nur dann) Kreise, wenn Du sie als Ellipsen zeichnest. Dann wird sie der Drucker korrekt als Ellipse ausgeben.
  • Eine Verwischfunktion erzeugt immer gleichmässige, exakte parallele Linien.

Digitale Einsamkeitsregel:
Dein Grafikprogramm ist das einzige auf dem Markt, das
  • die mit Deinem Scanner eingelesenen Bilder nicht verarbeiten kann
  • Deine Textverarbeitung nicht versteht
  • mit Deinem Desktop-Publishing-Programm nicht zusammenarbeitet

Konsequente Fortführung der digitalen Einsamkeitsregel:
Dies bemerkst Du erst, wenn die Rechnung für das Programm bezahlt ist.

Axiom von der kompletten Füllung:
  • Egal, wie die Form aussieht, die Du mit einem Raster oder einem Muster füllen willst: das Programm findet immer Mittel und Wege, den kompletten Bildschirm einzuschwärzen.
  • Dieser Vorgang ist nicht rückholbar.
  • Hast Du alle Linien und Übergänge doppelt und dreifach darauf untersucht, dass ein Füllmuster nicht aus der zu füllenden Form entwischen kann, wirst Du mit dem Füllwerkzeug danebenklicken.

Friedemanns Text-Theoreme:
  • Dein Grafikprogramm verfügt nur über scheußliche Schriften.
  • Ein PostScript-Druckertreiber ist nur zur Zierde da.
  • Dass Dein Malprogramm über einen PostScript-Treiber verfügt, heißt noch lange nicht, dass es auch EPS-Dateien lesen kann oder Schriften ohne Pixeltreppen ausdruckt.


Die Standarderkenntnis:
Jedes neue Grafikprogramm wird sein neues Bildformat als Standard ausgeben und kann auch nur dieses lesen und schreiben.

Logische Erweiterung der Standarderkenntnis:
Kaufst Du Dir ein neues Grafikprogramm, wird dieses alles können - nur nicht das Bildformat des alten lesen.

Die TIF-Steigerung der Standarderkenntnis:
Wenn Dein Grafikprogramm dennoch ein gängiges Bildformat lesen kann, dann nur in seiner ungebräuchlichsten Form. Kann es beispielsweise TIF-Dateien lesen, dann kann es nur das ungebräuchlichste unkomprimierte TIF-Format lesen.

Das Konvertierungs-Schicksal:
Statt eines Grafikkonvertierungsprogramms kannst Du auch den Lösch-Befehl benutzen. Das Ergebnis ist dasselbe oder kommt zumindest auf dasselbe hinaus.

 

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